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Autor: Jan Mensen

Ein Fußball-Workshop am Wochenende macht noch keinen Profi-Kicker

Workbook

Ein Fußball-Workshop am Wochenende macht noch keinen Profi-Kicker

Wie Anhaltendes Lernen in Unternehmen funktionieren kann

Lesezeit: ca. 1′ 38″

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Das HMI-Design Workbook bietet umfassende Anleitungen und bewährte Methoden zur Gestaltung von Human-Machine Interfaces (HMI) in der industriellen Automatisierung. Es richtet sich an Ingenieure und Designer und zielt darauf ab, die Interaktion zwischen Mensch und Maschine zu optimieren, um die Effizienz und Benutzerfreundlichkeit von Maschinen zu steigern.

Weiterbildungs-
strategien

Warum scheitert die gute alte „Fort- und Weiterbildung“ so häufig? Unternehmen offerieren ihren Mitarbeitern ganz- oder mehrtägige Workshops und Intensivtrainings. Wieder zurück im operativen Alltag zeigt sich die Halbwertszeit: Ein Fußball-Workshop am Wochenende macht noch keinen Profi-Kicker. Kompaktes Lernen vergeht meist so schnell wie es kam. Die Wirkung kleiner Schritte über längere Zeiträume, also das Beschreiten eines geführten Lernpfades schafft nach- haltigen Skill- und Know-How-Aufbau.

Micro-Learning

Unter dem Stichwort Micro-Learning etablieren sich stimulierende, neue Lernformate, die sich in unseren operativen Alltag optimal integrieren lassen. Hier lernen Wissbegierige kontinuierlich und nah an der Praxis in kurzen Sequenzen – zeitlich selbstbestimmt.

Ingenieure, die sich für HMI Design interessieren, haben es nach wie vor schwer, attraktive Inhalte und praktische Lernformate zu finden. Unser Workbook zum HMI Design, speziell für Ingenieure, soll genau das ändern.

Steckt alles in diesem Buch, was es über HMI Design zu wissen gibt? Natürlich nicht. Aber es erleichtert den Einstieg und vermittelt die wichtigsten Gestaltungs- grundlagen, mit denen sich erste spürbare Erfolge erzielen lassen – kompakt dargestellt und hier zusam- mengefasst zur Vertiefung der HMI Design Masterclass.

Workbook im Alltag

Studieren Sie Ihr Workbook Tipp für Tipp, Happen für Happen. Alles, was Sie benötigen sind 10 Minuten am Tag – ob beim Pendeln oder beim Mittagessen. Schreiben Sie rein, skizzieren Sie und nutzen Sie die zahlreichen praktischen Übungen und Templates – vor allem aber: integrieren Sie Erkenntnisse und Erlerntes in den praktischen Projektalltag – denn der Benutzer an der Maschine wird es Ihnen danken.

„Lernen ist kein Ziel, sondern eine Reise, die durch jeden kleinen Schritt, den wir auf dem Weg dorthin machen, geprägt wird.“

Jahr

2019

Autoren

Felix Kranert, Oliver Gerstheimer, Sebastian Frei

Weitere Veröffentlichungen

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Wie man neue Marktpotenziale erschließt

Publikation

Wie man neue Marktpotenziale erschließt

Guter Service kann tausend Menschen begeistern

Lesezeit: ca. 1′ 23″

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Fünf Grundsätze für „gutes Servicedesign“

Menschen erwarten konkrete, schnelle und stabile Lösungen für ihre Bedürfnisse und Probleme. Die Schnelligkeit und Dynamik (Tempi & Timing) der Verfügbarkeit einer Dienstleistung sind entscheidend. Das spontane Klicken, Berühren, Lesen oder Wahrnehmen eines Dienstleistungsangebots ist auf ein enges Zeitfenster für den ersten Eindruck beschränkt. Diese „5-30 Sekunden“ entscheiden über die Motivation des Kunden, es auszuprobieren. Dieses Serviceereignis könnte beispielsweise ein wichtiger Ratschlag zum richtigen Zeitpunkt sein, ein virtueller Einkaufsassistent oder das sekundenschnelle Auffinden eines speziellen Tools im Intranet eines Unternehmens – oder alles zusammen.

Sie sind also ein erfolgreiches Service-Design-Team, wenn Sie sich mit relevanten und häufigen Lebenssituationen und Geschäftswerten befassen. Darüber hinaus hat die neue Art des Service-Denkens auch eine tiefere Bedeutung: Schneiden Sie beispielsweise Ihr Brot jeden Tag mit einer elektrischen Brotschneidemaschine oder können Sie eine Veränderung im alltäglichen Denken und Verhalten anbieten?

Um das Brotschneiden zu einem subtileren und angenehmeren Erlebnis zu machen, können Sie ein gutes Brotmesser wählen und die Schönheit und das archaische Gefühl genießen, ein frisch gebackenes Brot mit der eigenen Hand zu schneiden. Damit ersetzen Sie ein komplexes elektrisches Gerät für immer.

Verstanden? Service Design ist keine schnelle, offensichtliche oder lineare Lösung von nebenan! Es geht darum, die eher unsichtbaren Parameter zu überdenken und neu zu gestalten, um die besten, schnellsten und greifbarsten Ergebnisse zu erzielen.

»A service is like a first date – you will never get a second chance to win a customer’s heart!«

Erschienen in

iF Design award

Jahr

2019

Autoren

Oliver Gerstheimer

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In 7×10 Minuten zum besseren HMI Designer

Paper

In 7×10 Minuten zum besseren HMI Designer

So verbessern Sie den Arbeitsalltag in Ihrer Produktionshalle

Lesezeit: ca. 1′ 28″

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Mission Impossible: Wie kann man die tägliche Arbeit in den Produktionshallen der Welt spürbar erleichtern? Ganz einfach: mit 6×7 Tipps und dem passenden Hebel zur Skalierung.

Seit 60 Jahren ist die SIMATIC-Steuerung von Siemens das Flaggschiff im Maschinenbau. Abfüllen. Fräsen. Verpacken. Täglich interagieren tausende Benutzer weltweit mit einem Bedienpanel der SIMATIC HMI Familie von Siemens. Diese reicht von Tastengeräten für einfache Applikationen bis hin zu großen Touchscreens für die Bedienung von komplexeren Applikationen.

 

Herausforderung

Die Gestaltung des digitalen HM-Interfaces obliegt dabei überwiegend den Ingenieuren der Unternehmen, die auf Basis der SIMATIC unterschiedlichste Maschinen konstruieren. Schnell wird das nutzerzentrierte HMI-Design zur Herausforderung außerhalb der eigenen Kernkompetenzen – mit Konsequenzen für die spätere User Experience und Produktivität.

Realisation

Wir zeigen, wie man mit 42 Tipps und einer gezielten, skalierungsfähigen Design-Offensive die Welt der HMI Panel verändert und Kunden zur guten Gestaltung an die Hand nimmt. Durch unseren praxisnahen Ansatz und die Bereitstellung modularer HMI-Bausteine ermöglichen wir eine einfache Umsetzung von benutzerfreundlichen und effizienten Interfaces.

Unsere Methoden bieten nicht nur einen eindeutigen Überblick, sondern auch konkrete Umsetzungsguidelines, um sofort sichtbare Verbesserungen zu erzielen. So kann nicht nur dazu beigetragen werden den Arbeitsalltag in Produktionshallen weltweit nachhaltig zu optimieren und die Produktivität signifikant zu steigern, sondern auch die Zufriedenheit aller Stakeholder zu gewährleisten. Zusätzlich können durch umfassende Schulungen und Support, sichergestellt werden, dass jeder Ingenieur die nötigen Fähigkeiten erlangt, um moderne, benutzerfreundliche HMIs zu gestalten.
Diese Initiative fördert langfristig eine Kultur des guten Designs, die sich positiv auf die gesamte Branche auswirkt.

Erschienen in

Mensch und Computer 2018

Jahr

2018

Autoren

Felix Kranert, Oliver Gerstheimer, Sebastian Frei

Weitere Veröffentlichungen

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Service Design verstehen und nutzen

Paper

Service Design verstehen und nutzen

Eine Einführung in ein zu wenig beachtete Feld

Lesezeit: ca. 1′ 41″

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Was ist gutes Service Design und was ist Service Design überhaupt?

Wer sollte sich damit befassen und warum?

Wie kann eine Dienstleistung geschaffen werden, die sowohl digital als auch analog nahtlos funktioniert?

Die Antwort liegt in der gestalterischen Haltung, diese beiden Bereiche nicht nur als verbunden und abhängig, sondern als Einheit zu sehen: als Service-Design-Einheit.

Merkmale und Vorteile

Bei einem digitalen Neuprodukt müssen also ebenfalls die analogen Schnittstellen und Berührungspunkte zu allen Beteiligten berücksichtigt werden. Service Design hat hier einen markanten und entscheidenden Unterschied zu gewohnten und bereits existierenden Lösungen: Es bietet einen hohen Neuheitsgrad, durchgängige Mehrwerte für Benutzer und Stakeholder sowie einen nachhaltigen Weitererzählungsfaktor. Das alles mit dem Ziel, eine positive Benutzererfahrung (User Experience), als Erweiterung des reinen Usability-Begriffs erlebbar zu machen und mit Hilfe quantifizierbarer Parameter zu beweisen.

Prozesse und Methoden

Ein weiterer entscheidender Aspekt des Service Designs ist die iterative Vorgehensweise, die eine kontinuierliche Verbesserung ermöglicht. Durch regelmäßige User Experience Tests und Feedback-Schleifen wird das Design fortlaufend optimiert und an die sich ändernden Bedürfnisse der Benutzer angepasst. Dies gewährleistet nicht nur eine hohe Zufriedenheit der Endnutzer, sondern auch eine erhöhte Effizienz und Effektivität der Dienstleistung. Zudem spielt die Integration von nutzerzentrierten Methoden wie Personas, User Journeys und Szenarien eine zentrale Rolle. Diese Tools helfen, die Anforderungen und Erwartungen der Benutzer besser zu verstehen und gezielt in die Designprozesse einzubeziehen.

Ergebnisse und Auswirkungen

Durch diesen umfassenden und methodischen Ansatz entstehen Dienstleistungen, die nicht nur innovativ, sondern auch nachhaltig und marktfähig sind. Lean Service Design sorgt dafür, dass jede Berührung und jeder Kontaktpunkt – ob digital oder analog – zu einem positiven und einprägsamen Erlebnis wird, das Benutzer begeistert und langfristig bindet.

Erschienen in

UP 2016

Jahr

2016

Autoren

Oliver Gerstheimer

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Wie Service Design Emotionen und Technik verbindet

Publikation

Wie Service Design Emotionen und Technik verbindet

Einblicke in ein Lean-Start-Up-Projekt von der Idee bis zum internationalen Launch

Lesezeit: ca. 1′ 17″

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Wie sieht die perfekte Driving-App aus, die nicht nur die Fahrweise optimiert, sondern auch den Spaß am Fahren in den Vordergrund stellt?

Können innovative Methoden wie Lean UX und agiles Projektmanagement wirklich den Unterschied machen?

Diese spannende Reise führt von der ersten Idee bis zum internationalen Launch einer neu gedachten App, die speziell für eine spezielle Zielgruppe entwickelt wurde.

Unser Ziel

Bei TomTom Telematics steht die digitale Transformation im Mittelpunkt. Ziel ist es, eine App zu schaffen, die weit mehr bietet als nur Fahrdaten. Durch das Arbeiten im Minimum Viable Product (MVP) Framework und das Ausleuchten der Prozesse über etablierte Anfangs- und Endebegriffe hinaus (Service Design) entsteht ein Produkt, das Benutzerfreundlichkeit, Fahrfreude und emotionale Bindung gleichermaßen in den Vordergrund stellt.

Vorgehen

Nach einer umfassenden Markt- und Wettbewerbsanalyse wird eine ungenutzte Nische zwischen den bestehenden „Green Driving“ und „Safe Driving“ Apps identifiziert. Durch das Erstellen von Personas und User Stories entsteht ein detailliertes Profil der Zielgruppe junger Fahrer, die den Spaß am Fahren lieben.
Der Lean-Startup-Ansatz ermöglicht schnelles und effizientes Arbeiten. In nur acht Monaten durchläuft das Projekt alle Phasen eines schlanken Entwicklungsprozesses: von der Analyse über die Konzeption bis hin zum Prototyping und iterativen Testing. Wichtige Methoden wie Lead-User-Interviews und kontextuelles User Testing stellen sicher, dass die App präzise auf die Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt ist.

Resultat

Das Ergebnis ist eine einzigartige Driving-App, die nicht nur funktional ist, sondern auch die emotionale Verbindung zum Fahren stärkt. Diese App zeigt, wie TomTom Telematics die Zukunft der digitalen Mobilität gestaltet und erkundet gemeinsam mit dem Benutzer eine neue Dimension der Fahrfreude.

Erschienen in

UP 2016

Jahr

2016

Autoren

Oliver Gerstheimer, Steffen Wüst, Oliver Endemann

Weitere Veröffentlichungen

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Mehr als Verpackungen

Publikation

Mehr als Verpackungen

Mit Dialogisierung und Harmonisierung im Service-Design 2 Millionen Kunden glücklich machen

Lesezeit: ca. 1′ 35″

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Wie schafft man es, die User Experience von 2 Millionen Kunden zu revolutionieren?

Was sind die entscheidenden Schritte, um eine konsistente und kohärente Service-Qualität zu gewährleisten?

Und wie kann Verpackung zu einem entscheidenden Faktor für den Erfolg eines Produkts werden?

Ansatz

Der Ansatz, der für ein Projekt mit Kabel Deutschland gewählt wurde, geht weit über die bloße Optimierung von Verpackungen hinaus. Es handelt sich um ein ganzheitliches End-2-End-Service-Design, das den gesamten Prozess von der Verpackung bis zur Installation und Nutzung der Endgeräte umfasst. Ziel ist es, eine einheitliche, benutzerfreundliche und effiziente Erfahrung zu schaffen, die Kunden begeistert und den Supportaufwand reduziert.

Der Prozess beginnt mit einer umfassenden Analyse aller Touchpoints und Prozesse, die der Kunde durchläuft. Durch kontextuelle Interviews mit Endkunden und Experten werden Bedürfnisse und Pain Points identifiziert. Darauf aufbauend entstehen alternative Verpackungskonzepte, die nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch funktional optimiert sind. Jede Lösung wird iterativ in Fokusgruppen evaluiert, um sicherzustellen, dass sie technisch machbar und wirtschaftlich sinnvoll ist.

Schlüsselelemente

Ein Schlüsselelement dieses Ansatzes ist die Dialogisierung – der aktive und durchgängige Dialog mit dem Kunden, der sich nicht auf die Umverpackung beschränkt, sondern bis zur Installation und Konfiguration fortsetzt. Diese Methode stellt sicher, dass der Kunde stets gut informiert und geführt wird, was die Nutzerzufriedenheit signifikant und messbar steigert.

Innovatives Service-Design hebt das Benutzererlebnis durch Prozessoptimierung, Multi-Stakeholder-Management und kreative Lösungen auf ein neues Niveau. Dieser Ansatz bietet eine perfekte User Experience von der ersten Berührung bis zur vollständigen Nutzung des Produkts.

Erschienen in

Mensch und Computer 2015 – Usability Professionals

Jahr

2015

Autoren

Oliver Gerstheimer, Steffen Wüst

Weitere Veröffentlichungen

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Die Sushi-Strategie

Publikation

Die Sushi-Strategie

Durch UX- und Design-Thinking-Methoden Innovationen im eLearning für die Pflege erreichen

Lesezeit: ca. 1′ 37″

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Wie kann eLearning so gestaltet werden, dass es sowohl effizient als auch motivierend ist?

Wie macht man aus einer Notwendigkeit eine Freude

Wie kann der systemrelevante Bereich der Pflege von diesen Fragen profitieren?

Mit der "Sushi-Strategie" können Lerninhalte effektiv vermittelt werden, indem innovative Ansätze und Methoden aus dem Bereich der kognitiven Ergonomie hinzugezogen werden.

Methodik

Eine der zentralen Methoden ist die Gestaltung von konfektionierten und portionierten Lerneinheiten, die eine feste Anzahl von Fakten enthalten. Diese Einheiten sind so strukturiert, dass sie den Lernenden eine schnelle und effiziente Aufnahme der Informationen ermöglichen. Ein wiederkehrendes Framework und eine vertraute Struktur helfen den Nutzern, sich leicht zurechtzufinden und den Lernprozess zu standardisieren.

Ein weiterer Ansatz ist die Integration von Gamification-Elementen und interaktiven Fragen, um die Benutzer zu aktivieren und ihr Engagement zu steigern. Dies wird durch eine sorgfältige Planung und eine mehrstufige Qualitätssicherung unterstützt, die sicherstellt, dass die Inhalte sowohl korrekt als auch relevant sind.

Blended Learning wird als vielversprechender Ansatz hervorgehoben, bei dem theoretische Inhalte online vermittelt und durch Präsenzveranstaltungen vertieft werden. Dies ermöglicht eine flexible und umfassende Weiterbildung, die sich an den hektischen Arbeitsalltag im Pflegebereich anpasst

Strategie

Die Strategie betont die Bedeutung einer starken Markenidentität und einer klaren Mediadesign-Guideline, um die Qualität und Konsistenz der Lerninhalte zu gewährleisten. Durch digitales Innovationsdesign können benutzerfreundliche und effektive Lernlösungen entwickelt werden, um den Bedürfnissen der Pflegekräfte gerecht werden.

Fazit

Die "Sushi-Strategie" zeigt, wie durch etablierte Methoden aus Wissensmanagement und kognitiver Ergonomie, eLearning im Pflegebereich optimiert werden kann, um sowohl die Lernqualität als auch die Akzeptanz bei den Nutzern zu erhöhen und somit den Patienten gerechter zu werden.

Erschienen in

Mensch und Computer 2015 – Usability Professionals

Jahr

2015

Autoren

Oliver Gerstheimer, Sara Henß, Cord Krüger

Weitere Veröffentlichungen

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Wer denkt mit mir?

Publikation

Wer denkt mit mir?

Digitale Systeme als kognitive Sparringspartner

Lesezeit: ca. 1′ 35″

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Wie sieht die Zukunft der Innovation aus?

Wie können wir den Prozess des Neuentwerfens effizienter und präziser gestalten?

Wie können wir neues (er)finden?

Eine produktive Herangehensweise liefert die Integration kognitiver Systeme.

Funktion und Vorteile kognitiver Systeme

Kognitive Systeme revolutionieren die Innovationsentwicklung, indem sie als intelligente Partner agieren. Diese Technologien, die durch Sprache, Blicke und Gesten bedient werden, übernehmen die gezielte Suche und Verarbeitung von Informationen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Suchmaschinen, die nur flache Informationen liefern, ermöglichen kognitive Systeme ein tiefgreifendes und effizientes Wissensmanagement.
Diese Art der Systeme führt zu einer verdichteten Leistungsfähigkeit von Wissensarbeitern.

Sie sammeln nicht nur Daten, sondern bereiten diese zusammenhängend auf, wodurch präzisere Entscheidungen möglich werden. Dieser Prozess, bekannt als "digitales Jagen und Sammeln", optimiert die Informationssuche und macht das gesammelte Wissen zu einer wertvollen Ressource.

Kognitives Design

Im Zentrum dieser Entwicklung steht das kognitive Design, das auf der Analyse von Handlungsmustern und der kontinuierlichen Anpassung an neue Informationen basiert. Kognitive Werkzeuge unterstützen diesen Prozess umfassend, von der Analyse über die Ideengenerierung bis hin zur Umsetzung von Innovationen. Sie bieten eine neue Qualität der Informationsverarbeitung und Entscheidungsfindung.
Besonders spannend ist die Funktion des kognitiven Systems als "drittes Auge". Dieses behält den Überblick über große Datenmengen und hilft, präzisere und kreativere Lösungen zu entwickeln. Es schärft den Blick für wichtige Details und ermöglicht eine umfassende Analyse, die über das menschliche Vermögen hinausgeht.

Zukunftsaussichten

Kognitive Innovation trägt das Potenzial, die Art und Weise, wie wir Neues entwerfen und umsetzen, grundlegend zu ändern. Durch die gezielte Nutzung von Informationen und die Unterstützung durch intelligente Systeme wird der Innovationsprozess effizienter und qualitativ hochwertiger gestaltet, was einen deutlichen Wettbewerbsvorteil verspricht.

Erschienen in

Kognitive Maschinen – Meilenstein in der Wissensarbeit

Jahr

2015

Autoren

Oliver Gerstheimer

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Best Practice: IA & Corporate Usability anhand der B. Braun Melsungen AG

Publikation

Best Practice: IA & Corporate Usability anhand der B. Braun Melsungen AG

Wahrnehmungs- und lesezeitoptimierte IA-Gestaltung von Erlebnis, Effizienz und Effektivität beim Zugriff auf Produktinformationen.

Lesezeit: ca. 65 Sekunden

Wie beeinflusst partizipative Gestaltung die Entwicklung komplexer interner Datenbanken?

Der Beitrag gibt Best-Practice-Einblicke in die methodische Planung und den Entwurf einer neuen Informationsarchitektur (IA) für die zentrale, unternehmensinterne Produktdatenbank – das „Product Center PC 5.0“ der B. Braun Melsungen AG. Die Ausgangssituation des IST-Systems wird abgebildet durch eine gewachsene Datenkomplexität in dem multinationalen Konzern- und Unternehmensumfeld. Entwickelt wurden neue Informationsstrukturen und -logiken basierend auf der Top- Down-Priorisierung der „relevanten und hochfrequenten“ Anwendungsfälle aus Benutzersicht. Das Lastgerüst der multinationalen und -lingualen Produktdatenbank umfasst dabei 5.000 Produkte und 120.000 Artikel.

Anwendergruppen des Systems sind einerseits bis zu 25.000 firmeninterne Mitarbeiter (Information worker) in mehr als 60 weltweiten Niederlassungen der B. Braun Melsungen AG sowie Business-Partner – Kunden, Händler und Lieferanten – deren Ziel eine schnelle und kontextspezifische Produktsuche und/oder -pflege ist.

Der Ansatz der Projektierung war ein iteratives und partizipatives Entwurfsvorgehen in 3 Projektstufen mit Key-Usern aus allen Unternehmenssparten. Zusätzliches Projektziel war eine optimale „Projekt-Usability“ mit dem Anspruch an effektive und aussagekräftige Dokumentations- und Darstellungsformate für einen zeitoptimierten und planungskongruenten Projekttransfer.

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Erschienen in

UP14 – Kurzvorträge

Jahr

2014

Autoren

Oliver Gerstheimer, Gesa Nolte, Christian Broel, Karin Wackerbarth

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Time = Money

Publikation

Time = Money

Effizientes UX durch Feedback-Mechanismen

Lesezeit: ca. 1′ 30″

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Wie können zeiteffiziente UX-Anforderungen erfolgreich auf die Planung und das Management von Solaranlagen angewendet werden?

Welche spezifischen Gestaltungsmuster und Usability-Parameter führen zu einer drastischen Reduktion von Konfigurationszeiten bei gleichbleibendem Funktionsumfang?

Ausgangslage

Traditionell gestaltet sich die Planung von Solaranlagen komplex und zeitaufwändig. Das vollständige Einrichten von bestehenden Tools ist oftmals zeitintensiv und fehleranfällig. „Sunny Design Web“ optimiert diesen Prozess durch eine verbesserte Informationsarchitektur und neue Interaktionsmuster, die speziell für Touch-Computing entwickelt wurden.

Herausforderung

Die zentrale Herausforderung bestand darin, die Informationsarchitektur von einer PC-basierten Anwendung zu einer plattformübergreifenden, webbasierten Lösung zu transformieren. Der Fokus lag auf der Halbierung der Konfigurationszeiten, ohne die Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten zu reduzieren. Dies konnte durch die Anwendung systematischer Design-Thinking-Methoden und iterativer Evaluationsprozesse erreicht werden.

Methoden

Um eine erfolgreiche Implementierung der Erkenntnisse der Planungs und Testingphase zu gewährleisten, wurden verschiedene Methoden angewandt. Eine systematische Analyse der Nutzeranforderungen und Use-Cases bildete hierbei die Grundlage. Zusätzlich wurden spezifische Personas entwickelt, um die unterschiedlichen Bedürfnisse der Nutzergruppen zu adressieren. Die Entwicklung flexibler Touch-Computing-Interfaces und einer responsiven Designstruktur für den internationalen Anwendermarkt standen gleichzeitig im Mittelpunkt.

Ergebnisse und Vorteile

Die kontinuierliche Verbesserung der Usability wurde durch regelmäßige User-Experience-Evaluierungen und Experten-Workshops gewährleistet. Diese methodischen Ansätze ermöglichten es, eine benutzerzentrierte Anwendung zu schaffen, die sowohl für Monteure als auch für private Endkunden und Poweruser optimiert ist. Die Implementierung innovativer Feedback-Mechanismen und die Berücksichtigung internationaler Nutzeranforderungen tragen maßgeblich zum Erfolg von „Sunny Design Web“ bei und machen es zu einem Vorreiter in der Solaranlagenplanung.

Erschienen in

Tagungsband Usability Professionals 2013

Jahr

2013

Autoren

Oliver Gerstheimer, Dr. Thomas Straub

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Tele-Medizin: UX-Design für ein Diabetes-Systems

Publikation

Tele-Medizin: UX-Design für ein Diabetes-Systems

Integrated design for healthcare technology: revolutionizing the blood glucose monitoring system through user experience

Lesezeit: ca. 26 Sekunden

Wie entstehen durch Design Thinking marktreife Produkte?

User-Experience-Design und normgerechte Usability in der Telemedizin ist erfolgsrelevant. Es benötigt eine ganzheitliche Herangehensweise um die Benutzerfreundlichkeit und Effektivität wie Effizienz medizintechnischer Geräte verbessern zu können. Im Fokus des UX-Design-Beitrags steht die Darstellung der Notwendigkeit eines standardisierten Prozessvorgehens bei der gesamtheitlichen Ausgestaltung aller Kommunikations- und Interaktionskanäle. Vor allem die Gestaltung eines medizinischen Produkt-Systems nach dem „End-to-End“-Prinzip schafft hierbei eine optimale Benutzerfreundlichkeit bei schneller Adaptionsrate.

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Erschienen in

Tagungsband "Usability Professionals 2013"

Jahr

2013

Autoren

Oliver Gerstheimer, Steffen Wüst, Dr. Michael Hartmann 

Weitere Veröffentlichungen

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Analog = Digital – Modellbau im Design Thinking

Publikation

Analog = Digital – Modellbau im Design Thinking

Ausgestaltung der Prozessstandards von der Softwarearchitektur bis zum UI-Design und Kommunikationsmedien

Lesezeit: ca. 30 Sekunden

Zukunft gestalten durch systematisches Design

Design = Entwerfen – und eine Disziplin für Problemlösung. Hierbei werden durch konstruktives Vorausdenken multiple Zukunftsalternativen zur Exploration visualisiert. Entwurfsmodelle oder auch Simulationen schaffen die Sicherstellung des systematischen Zweifelns im Projekt, um aus entwickelten Alternativen die „richtige Lösung aus Kundensicht“ weiter zu entwickeln und die Treffgenauigkeit von Produkten im Markt zu erhöhen. Ein kontextuelles, analoges wie digitales Prototyping garantiert einen konstruktiven sowie marktgerechten Projektfortschritt und ist Beschleuniger in explorativen und multivariaten Entscheidungssituationen der Produkt- oder Servicekonkretisierung.

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Erschienen in

Tagungsband "Usability Professionals 2012"

Jahr

2012

Autoren

Oliver Gerstheimer

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Kairos – Tomorrow’s Communication and Reachability Management

Publikation

Kairos – Tomorrow’s Communication and Reachability Management

Shaping the Future of Communication: Innovations in Reachability Management

Lesezeit: ca. 26 Sekunden

How does a user-centric approach influence the development of innovative services in technology?

This paper describes results of an explored application field in the ICT based on a user-centric concept and shows insights of a practical design-approach focussing on the identifying and creation of service innovations in the core field of telecommunication –communication and reachability management. Based on qualitative user-interaction, emphatic observances as well as contextual inquiries and creative focus groups with experts need structures have been identified, transferred into service-concepts and the relevance of the future benefit potential was demonstrated.

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Erschienen in

THE GOOD, THE BAD AND THE UNEXPECTED: The user and the future of information & communication technologies; Proceedings COST Action 298, Volume I

Jahr

2007

Autoren

Oliver Gerstheimer, Sebastian Ammermüller

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Nutzung Sozialer Netzwerke

Publikation

Nutzung Sozialer Netzwerke

Potenziale und Herausforderungen der Integration Sozialer Netzwerke mittels mobiler Endgeräte

Lesezeit: ca. 53 Sekunden

Digitale Interaktion.
Mobile Integration.
Vernetzung der Benutzer.
Erstellung von Inhalten.

Die Vernetzung einer Vielzahl unterschiedlicher Nutzergruppen in privaten und beruflichen Kontexten wird durch webbasierte Soziale Netzwerke (Social Networks) wie Myspace, Linkedin und Flickr gefördert. Zahlreiche Personen nutzen zudem so genannte Social Software wie Skype, Del.icio.us, YouTube oder den aktuellen Newcomer twitter. Entsprechende Anwendungen werden durch moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), zumeist durch Internettechnologien, realisiert und ermöglichen es den Nutzern, entweder neue Inhalte zu erstellen, und diese dann mit ausgewählten Personen (oder auch mit der Öffentlichkeit) zu teilen, oder sie dienen dazu, Verbindungen mit bestehenden Kontakten abzubilden sowie Neue aufzubauen. Gleichzeitig ist für die meisten Menschen heutzutage der Gebrauch mobiler Endgeräte ein wesentlicher Bestandteil ihres alltäglichen Lebens. Infolgedessen wird in der Verbindung dieser beiden, zunächst separaten, Felder eine, wenn nicht gar die „Killer- Anwendung“ für mobile Dienstleistungen vermutet. Der vorliegende Beitrag hat das Ziel, Potentiale und Grenzen der weit reichenden Verbreitung von Social Software und Sozialen Netzwerken auf mobile Endgeräte zu analysieren.

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Erschienen in

GeNeMe 07: Gemeinschaften in Neuen Medien

Jahr

2007

Autoren

Oliver Gerstheimer, Sebastian Ammermüller, Oliver Bohl, Shakib Manouchehri

Weitere Veröffentlichungen

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Migration of Mobile Social Networks

Paper

Migration of Mobile Social Networks

Shifting Dynamics in Mobile Social Networks: Insights and Prospects

Reading time: approx. 35 seconds

How do mobile devices influence the way people connect and interact through social networks?

The article explores the increasing integration of social networks and social software on mobile devices. It analyzes the benefits of mobile technologies such as localization, personalization, and constant accessibility, demonstrating how these can enhance the use of mobile social networks. Emphasis is placed on Mobile Web 2.0 principles and the role of user-generated content in fostering greater interaction and connectivity. A practical example of a mobile event guide illustrates the application of contextual information to improve user experience. The article concludes by predicting that mobile social networks and contextual applications will shape the future of mobile data communication, significantly enhancing user-friendliness and connectivity.

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Published in

iadis international conference WWW/INTERNET 2007, Proceedings Volume II

Year

2007

Authors

Sebastian Ammermueller, Oliver Bohl, Oliver Gerstheimer, Shakib Manouchehri

Next publications

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The Need for Suitable User Interfaces

Publikation

The Need for Suitable User Interfaces

Integration of mobile technology and social networks: opportunities and challenges

Lesezeit: ca. 48 Sekunden

How does mobility influence the design of tools and systems in organizational environments?

Mobile ICT is starting to find its way into public administration. The support of field work such as inspections, which mainly consist in the acquisition and processing of information, is a first approach. But the support of field work requires substantial adaptations of mobile ICT and devices in return, especially with regard to the design of user interfaces of mobile devices and computer applications. On the other hand, the mobile support will cause a shift of work steps from stationary workplaces to field work and will have an impact on documentation and decision-making. Mobility rules out the extensive use of keypads for data entry. This problem has to be solved by technology, for example by automation of working steps, context recognition and alternative methods of entering information like speech or handwriting recognition. Therefore the exact needs have to be analysed today for a systematic development.

Erschienen in

Proceedings of EURO mGOV 2006

Jahr

2007

Autoren

Angela Frankfurth, Oliver Gerstheimer, Michael Knopp

Weitere Veröffentlichungen

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Mobile Social Software

Poster

Mobile Social Software

Erkundung des Potenzials und der Grenzen sozialer Vernetzung auf mobilen Geräten

Lesezeit: ca. 28 Sekunden

Wie können mobile Anwendungen Interaktionen in der realen Welt verbessern?

Das Poster präsentiert eine Studie über die Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung von sozialer Software auf mobilen Geräten. Es wird untersucht, wie die Verknüpfung von mobilen Technologien und sozialen Netzwerken neue Anwendungen ermöglicht und die Verbreitung des mobilen Internets fördert. Das Poster illustriert dies am Beispiel des "Mobile Event Guide (MEG)", einer mobilen Anwendung für Großveranstaltungen, die Benutzern hilft, sich schnell und zielgerichtet zu orientieren. Es wird betont, wie mobile soziale Software das Erlebnis bei Veranstaltungen bereichern und die Interaktion zwischen den Besuchern fördern kann.

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Erschienen in

The Sixth International Conference on on the Management of Mobile Business; Proceedings of ICMB 2007

Jahr

2007

Autoren

Oliver Gerstheimer, Oliver Bohl, Shakib Manouchehri, Sebastian Ammermüller

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Digitales Jagen und Sammeln

Publikation

Digitales Jagen und Sammeln

Ein kritischer, bedürfnis-semantischer Exkurs aus Nutzersicht

Lesezeit: ca. 35 Sekunden

Das Konzept des „digitalen Jagens und Sammelns“ beschreibt die nutzergetriebene Suche und Aneignung von Daten im Cyberspace. Oliver Gerstheimer betont die Notwendigkeit bedürfnisorientierter Lösungen zur Unterstützung gezielter Wissensakquise. Suchmaschinen werden als Dienste wahrgenommen, die oft unstrukturierte und flüchtige Ergebnisse liefern. Kritisiert wird der „rasende Stillstand“ der Informationsnutzung ohne nachhaltige Wissensbewahrung. Die zukünftige Entwicklung erfordert einen nutzerzentrierten Ansatz, der Suchfunktionen mit effektiven Speicher- und Abruflösungen integriert. Die Evolution des Geschäftsmodells von Suchmaschinen wird eine Differenzierung in Marketing- und Wissensdienstleister beinhalten, um die dualen Anforderungen von Unternehmen und Endnutzern zu erfüllen und die digitale Informationslandschaft zu gestalten.

Download
Erschienen in

Suchen und Finden im Internet

Jahr

2007

Autoren

Oliver Gerstheimer

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Serviceorientierte Gestaltung mobiler Prozesse

Publikation

Serviceorientierte Gestaltung mobiler Prozesse

Innovative Ansätze für effiziente und bürgernahe Verwaltung durch mobile Technologien

Lesezeit: ca. 49 Sekunden

Was treibt die Integration neuer Technologien in öffentliche Dienste an?

Der Beitrag, präsentiert auf dem GeNeMe 2005 Workshop, untersucht die Integration mobiler Informations- und Kommunikationstechnologien in Verwaltungsprozesse. Der Fokus liegt auf der Entwicklung einer mobilen Verwaltung, die durch Electronic Government, verbesserte Vernetzung und die zunehmende Verbreitung mobiler Geräte ermöglicht wird. Es wird aufgezeigt, wie mobile Verwaltungsmitarbeiter durch den Einsatz dieser Technologien effizienter und kundenorientierter arbeiten können. Dabei werden rechtliche, ökonomische und soziologische Aspekte berücksichtigt, um die Herausforderungen und Potenziale einer mobilen Verwaltung zu beleuchten. Der Beitrag diskutiert die Relevanz von Zielgruppen, die von mobilen Verwaltungsleistungen profitieren können, und betont die Notwendigkeit einer interdisziplinären Herangehensweise bei der Gestaltung dieser Systeme. Abschließend wird hervorgehoben, dass die Integration mobiler und elektronischer Verwaltungsprozesse erhebliche Auswirkungen auf zukünftige Verwaltungsreformen haben wird, indem sie eine bürgerfreundlichere, effizientere und flexiblere öffentliche Verwaltung ermöglicht.

Download
Erschienen in

Virtuelle Organisation und Neue Medien 2005, Workshop GeNeMe 2005 – Gemeinschaften in Neuen Medien

Jahr

2005

Autoren

Angela Frankfurth, Oliver Gerstheimer, Michael Knopp

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Stay Ahead of the Curve

Paper

Stay Ahead of the Curve

A Cognitive Attitude to Design in Ambiguous Markets

Reading time: approx. 1′ 11″

How can designers stay ahead and add value in a rapidly evolving market?

How can we adapt to an ever-changing market?

Discover how design migration can drive innovation and create sustainable digital services.

Abstract

Emphasizing the importance of user-centered design and understanding both social and technological contexts is critical. Two main forces are driving this change: technology advancements (technology push) and market needs (demand pull). Designers play a crucial role in this process, as they need commercial knowledge and must consider legal frameworks for a successful product.

Approach

A cognitive approach to orienting yourself in this ambiguous world involves shifting your view from problem-solving to problem-identification. Understanding future technological opportunities and defining migration points are crucial steps. Integrating these aspects into the design process ensures sustainable and innovative solutions.
Additionally, dealing with "wicked problems" requires flexible, iterative solutions. Designers must become adept at identifying underlying issues rather than just providing immediate fixes. This approach allows for more profound and long-lasting innovations in the mobile ICT sector and other markets.

Comprehensive commercial knowledge and legal considerations in the early design stages are essential. Designers must navigate these complexities to create innovative, compliant, and market-ready products.

Engage with our insights and be part of the innovation shaping the future.

»Migrations in the field of mobile and wireless technologies are typify complex and multi-disciplinary projects with a high level of cross-sectional character.«

Published in

Proceedings of the 6th international conference of the European Academy of Design

Year

2005

Authors

Oliver Gerstheimer, Christian Lupp

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Bedürfniskontext zum mobilen Service-Produkt

Buchbeitrag

Bedürfniskontext zum mobilen Service-Produkt

Human-Centered-Design als strategischer Fokus beim Entwerfen ganzheitlicher Service-Produkt-Systeme

Lesezeit: ca. 46 Sekunden

Wie können Designmethoden den Erfolg soziotechnischer Projekte verbessern?

Der Beitrag beschreibt und reflektiert den zentralen Ansatz der kundenorientierten Service-Produkt-Entwicklung und die Bemühungen um die methodische Integration von etablierten Designmethoden und Entwurfswerkzeugen im Mobile Business. Die umgekehrte Betrachtung der Wertschöpfungsprozesse vom Kunden aus ermöglicht neue Sichtweisen auf die Organisations- und Prozessziele von Unternehmungen zur Steigerung der Trefferquote bei sozio-technischen Innovationsvorhaben. Der erste Teil verdeutlicht die bisher schwache Positionierung der Designansätze im Mobile Business und zeigt argumentativ die Notwendigkeit einer Human-Centered-Design-Migration für Unternehmungen im Mobile Business auf. Im Bezug auf das Vorgehen eines Human-Centered-Development-Prozesses werden im zweiten Teil ausgewählte Gestaltungsansätze aufgezeigt, mit denen kundenzentrierte Dienstentwicklungen systemmethodisch realisiert werden können. Der dritte Teil beschreibt grundlegende Device-Trends, die zukünftig eine hohe Relevanz für die gesamtheitliche Gestaltung von Service-Produkt-Systemen haben.

Erschienen in

Mobile Business – Vom Geschäftsmodell zum Geschäftserfolg – Mit Fallbeispielen zu Mobile Marketing, mobile Portalen und Content-Anbieten

Jahr

2005

Autoren

Oliver Gerstheimer, Christian Lupp

Weitere Veröffentlichungen

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Ästhetik der digitalen Dienstleistung: Die Entwicklung immaterieller Produkte

Publikation

Ästhetik der digitalen Dienstleistung:
Die Entwicklung immaterieller Produkte

System-, Service- und Prozessgestaltung im digitalen Zeitalter

Lesezeit: ca. 56 Sekunden

Welche Faktoren bestimmen die Entstehung und Akzeptanz digitaler Produkte im modernen Leben?

Untersucht werden die Gestaltung immaterieller Produkte, insbesondere digitaler Serviceprodukte, und deren ästhetische und funktionale Merkmale sowie die Notwendigkeit neuer Designdisziplinen wie System-Design, Service-Design, Prozessdesign und Wissensdesign betont.

Im Gegensatz zu physischen Produkten erfordert das Design immaterieller Produkte eine höhere Systematisierung und Methodenvielfalt, um deren Qualität zu bewerten und zu kommunizieren. Die Ästhetik dieser Produkte zeigt sich erst in der Anwendung und hängt stark von der Benutzerinteraktion ab. Digitale Serviceprodukte, insbesondere im Mobilkommunikationsbereich, müssen funktional, intuitiv und auf die psychologischen und soziologischen Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt sein.

Die Akzeptanz und der Erfolg dieser Produkte werden durch die Häufigkeit ihrer Nutzung und die Integration in den Alltag bestimmt. Der Aufsatz schließt mit einem Ausblick auf die strategische Relevanz der Gestaltung digitaler Services und die Rolle des Designers als "Anwalt des Nutzers" und Innovationspartner in der Produktentwicklung.

Erschienen in

Fortschritte in der Wissensorganisation, Ban 7 (FW-7), Wissensorganisation und Edutainment; Wissen im Spannungsfeld von Gesellschaft, Gestaltung und Industrie

Jahr

2004

Autoren

Oliver Gerstheimer, Christian Lupp

Weitere Veröffentlichungen

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Mobil mit System

Artikel

Mobil mit System

Nutzerzentrierte Gestaltung und innovative Lösungen im Zeitalter der mobilen Kommunikation

Lesezeit: ca. 56 Sekunden

Vom Nutzer her gedacht: Der Schlüssel zu innovativen Kommunikationslösungen

Bei der Entwicklung zukunftsorientierter Kommunikationsgeräte und mobiler Applikationen im Rahmen des UMTS-Mobilfunknetzes stehen die Bedürfnisse der Nutzer im Mittelpunkt.

Durch den Einsatz von Systemdesignmethoden werden innovative und benutzerfreundliche Anwendungsmöglichkeiten erforscht, die über die reine technische Machbarkeit hinausgehen. Das Modell der systemischen Ideenfindung analysiert systematisch die Anforderungen der Nutzer und integriert diese in die Gestaltung neuer Anwendungen.

Ein exemplarisches Projekt, der „Image Call“, zeigt, wie personalisierte Informationen synchron zum Rufaufbau übermittelt werden können, um die Kommunikation zu optimieren. Diese Anwendung zielt darauf ab, den Anrufprozess zu emotionalisieren und relevante Informationen vorab bereitzustellen.
Ein strategischer und methodischer Ansatz ist notwendig, um neue Marktchancen zu identifizieren und nutzerzentrierte mobile Dienste zu entwickeln. Der Paradigmenwechsel von einer technologiegetriebenen zu einer nutzerorientierten Perspektive wird als entscheidend für den Erfolg zukünftiger mobiler Anwendungen hervorgehoben.

Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung eines ganzheitlichen Systemdesigns, das die Komplexität der technologischen Möglichkeiten reduziert und gleichzeitig die tatsächlichen Bedürfnisse der Endnutzer in den Mittelpunkt der Produktentwicklung stellt.

Erschienen in

design report, 11 (02)

Jahr

2002

Autoren

Oliver Gerstheimer, Christian Lupp

Weitere Veröffentlichungen

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Bridging Needs and Technology

Publikation

Bridging Needs and Technology

System-Design Approach: Need Assessment as the Source of Mobile Business Innovations

Lesezeit: ca. 33 Sekunden

How does aligning innovation with user expectations impact outcomes?

The development of 3G services and applications is shaped of the fascination of the technical feasibility. Useful applications and profitable business models can only be designed by focussing on the users needs. Up to now, practical methods are missing which take account of customer need´s in the early phase of the research & development process. The system-design approach provides the potential to analyze the possibilities and requirements of a system of mobile communication. The methods are used in the early phase of the research & development process to create innovative, need-oriented and therefor market-oriented product and service concepts for 3G.

Erschienen in

Innovations for an e-society: challenges for technology assessment

Jahr

2002

Autoren

Oliver Gerstheimer, Christian Lupp

Weitere Veröffentlichungen

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Turning Possibilities into Practicality

Publikation

Turning Possibilities into Practicality

An inside look at how aligning technology with user needs makes 3G applications more accessible and beneficial.

Lesezeit: ca. 5 Minuten

The development of 3G services and applications is driven by the fascination with technical feasibility. However, designing useful applications and profitable business models necessitates a strong focus on users' needs. Practical methods that account for customer needs in the early phases of the research and development process are currently lacking. The system-design approach provides the potential to analyze the possibilities and requirements of a mobile communication system, offering innovative, need-oriented, and market-oriented product and service concepts for 3G.

Need-Oriented Product Development in the Mobile Business

The exact application fields of third-generation mobile technology (3G)—the path to the "wireless information society"—have been primarily outlined from the aspect of technical feasibility. The Universal Mobile Telecommunication System (UMTS or IMT-2000) is the technical standard that enhances mobile communication flexibility, enabling higher data transmission rates, improved quality of service, and packet-based data communication. While these advances open a wide range of application possibilities, the usability for customers, especially end-consumers, often remains a secondary concern. Maximizing profit through temporary monopolistic positions achieved by technical leadership, as seen in technology-push models, can overshadow a deep understanding of user needs. However, profitable diversification in the competition for customers requires an awareness of user needs and future demands.

Communication as a System

Communication is a central component of daily life, with various definitions and models developed over decades. Early models emphasized the transmission of knowledge and cognition, supplemented by a common code understood by both sender and receiver. Shannon and Weaver’s linear communication model, developed in 1948, laid the foundation for modern information and communication systems. This model, focusing on message transmission, is particularly suitable for designing practical system models for mobile communication. An understanding of these models informs the formulation of user demands and requirements in mobile communication, enabling system designers to develop need-oriented applications.

Structuring the Technological Potential and User Needs

Understanding the System of Mobile Communication

Current 3G application development often prioritizes technical feasibility, resulting in applications emerging from coincidence or the simple adaptation of Internet and GSM services. This approach can lead to fragmented, individual ideas rather than integrated system concepts, making users feel like “guinea pigs” for untested technology. While the theoretical potential of 3G is vast, the challenge lies in reducing this variety to an intuitive level for users. Providers must offer flexible, integrated modular systems that enhance users’ quality of life and work, as this is what clients ultimately value and will pay for.

Possibility-System of Mobile Communication

Within the Possibility-System, technological potentials of mobile telecommunication technologies are analyzed from the user's perspective, divided into three subsystems: Mobility, Data, and Communication. Each subsystem examines specific factors:

  • Mobility involves potentials resulting from the flexibility and movement of system elements.

  • Data focuses on various data types that can be transmitted over multiple channels.

  • Communication details different constellations of participants and processes, such as point-to-point, multi-point, and any-point communications. Communication relations can be asynchronous (e.g., email, voicemail) or synchronous (e.g., phone call, chat), and processes are either content-oriented or transmission-oriented.

This system approach logically and reasonably reduces the variety of technological possibilities, providing a structured framework for qualifying and positioning application fields.

Requirement-System of Mobile Communication

The Requirement-System centers on the user and aims to establish widely accepted parameters for developing need-oriented applications in mobile communication. This system considers user types, communication processes, and the respective place and time aspects of usage. The parameters—User, Place, Process, and Time—are further subdivided into detailed elements that include individual user types, specific communication contexts, environmental influences, life and business processes, and temporal elements. These parameters support a structured evaluation and positioning of new services and applications based on user needs.

Identifying and Assessing Application Fields through
Systemic Design

Systemic Application Identification

The Systemic Application Identification method translates 3G technology potentials into profitable, need-oriented applications and services by selecting criteria like user type, process, place, and time. Application scenarios are then designed and visualized, considering user integration to identify needs and evaluate potential solutions. This process combines the Possibility-System and the Requirement-System to create a complete framework for identifying relevant application fields.

Inclusion of Potential Users—Didactive User Interaction

User acceptance is essential for the success of new applications, and this is examined through didactive interaction, a method rooted in Socratic questioning. This approach uses skillful questioning to uncover hidden knowledge about the relationships between needs and products, leading to new realizations by the interviewees themselves. This discursive method is more effective than standardized interviews or classical market studies for identifying user needs and preferences. Maieutic interviews involve decision questions and wh-questions, providing deeper insights into user needs and transferring these insights into functional application systems.

Assessing the System-Design Approach for 3G

The maieutic system analysis method anticipates and assesses user needs, supporting the identification of suitable application fields for new technologies. The developed generic system model of mobile communication, constructed from a user perspective, serves as a knowledge base that integrates social and technical insights, guiding the creation of market- and customer-focused product and service concepts. The system-design approach has been validated through the assessment of four 3G service concepts by mobile business experts, who focused on market potential and need-orientation.
An example of a practical application is the BusinessCall scenario. Traditional call establishment processes often disrupt the recipient’s routine, with limited information provided through caller line identification. Using 3G technology, individual information can be transmitted during call establishment, allowing the recipient to prepare before accepting, rejecting, or redirecting the call. For instance, a business partner can inform a colleague about a delayed arrival while en route, enhancing communication efficiency and user control.

Conclusion

Integrating User-Centered Design for Market Success

Detailed knowledge of human behavior and the contexts of daily life and work is essential for understanding future market potentials. The system-design approach incorporates user needs early in the research and development process, fostering human-centered, innovative product development while minimizing R&D risks. By emphasizing a balance between technological potential and user orientation, the system-design method lays a foundation for creating meaningful and profitable 3G applications that resonate with users and support the transition to a wireless information society.

Erschienen in

COTIM-2001 Proceedings From E-Commerce to M-Commerce

Jahr

2001

Autoren

Oliver Gerstheimer, Christian Lupp

Weitere Publikationen

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Auf der Suche nach der Designwurzel der Zukunft

Publikation

Auf der Suche nach der Designwurzel der Zukunft

Future-oriented design: sustainability and systems thinking as the key to success

Lesezeit: ca. 37 Sekunden

Wo verändert sich Design, oder besser gesagt: Wo muss sich Design verändern?

Die technischen Innovationen des Informationszeitalters wie der Computer, das Internet oder der Mobilfunk, verändern nicht nur Unternehmensprozesse, Wertschöpfungsketten und Berufsfelder.
Sie bedingen tiefgreifende Veränderungen unseres Kommunikationsverhaltens, die Art wie wir leben, lernen und arbeiten.

Aus der Industriegesellschaft wird die Informationsgesellschaft.
Der Zugang zu weltweiten Informationen, die dauernde Erreichbarkeit und die beschleunigten Kommunikationsprozesse bescheren uns, neben vielen Vorteilen und Bequemlichkeiten, auch ein Problem: Die Komplexität. Das Erkennen und der Umgang mit dieser Komplexität sind die großen Herausforderungen unserer Zeit. Damit stellen sich auch neue Anforderungen an die Bereiche der Planung, Entwicklung und Gestaltung.
Wo verändert sich das Design, beziehungsweise: wo muss sich das Design verändern?

Erschienen in

Maschinen und Geschichte – Machines and History. Beiträge des 9. Internationalen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Semiotik

Jahr

1999

Autoren

Oliver Gerstheimer, Christian Lupp

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Nexxus – Neue Wege des Arbeitens

Publikation

Nexxus – Neue Wege des Arbeitens

In was für Welt woll(t)en wir arbeiten?

Lesezeit: ca. 1' 11"

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Informationstechnologie und Globalisierung sind die entscheidenden Faktoren, die die Strukturen der Arbeitswelt grundlegend verändern werden. Flexibilität, Kreativität und Kompetenz erhalten einen neuen Stellenwert. Auch der Mensch stellt neue Anforderungen an die Arbeit der Zukunft. Eine individualistisch geprägte Generation sucht die Verbindung verschiedener Lebensstile, die sich in der Arbeit wiederfinden sollen.

Konzept

Das Konzept des Nexxus Gründer- und Dienstleistungszentrums geht auf diese Prozesse ein, schafft Synergien zwischen sich verändernden sozial-gesellschaftlichen Lebenskonzepten und der Umstrukturierung wirtschaftlicher Prozesse.

Nexxus ist das Konzept eines Gründer- und Dienstleistungszentrums für die Bereiche Planung, Gestaltung, Entwicklung und Beratung.

Im Nexxus-Zentrum arbeitet ein Konglomerat an 'Ein-Mann-Unternehmern' mit unterschiedlicher Dienstleistungskompetenz nebeneinander und miteinander. Jeder ist sein eigener Chef und für seine Geschäfte selbst verantwortlich. Diese jungen Entrepreneure können hier ihre Bedürfnisse nach eigenverantwortlicher Arbeit sowie der Zusammenarbeit mit ähnlich denkenden Einzelunternehmern, bis hin zur projektbezogenen Teamarbeit (Gruppenzugehörigkeit) verwirklichen.

Planung

Im Rahmen der gesamtheitlichen Planung unterstützt ein zukunftsweisendes Raumkonzept die Kommunikation untereinander und lässt Netzwerke entstehen. Die räumliche Nähe der Unternehmer dynamisiert die interdisziplinären Arbeitsbeziehungen, steigert die soziale Kompetenz und erzeugt speziell durch informelle Kommunikation und Weiterbildung ein höheres Kreativitätspotential. Der Einzelunternehmer wird im Nexxus-Konzept Bestandteil des Wissensmanagements und kann auf entsprechende Strukturen zurückgreifen, deren Aufbau in konventionellen Unternehmen meist Jahre in Anspruch nimmt.

Ziel

Ziel des Konzeptes ist es, für die Schnittstelle von Ausbildung und Berufsrealität eine moderne Arbeitsplatzform zu gestalten, die Gründer über die Barriere von fehlender Erfahrung, sowie strukturellen und finanziellen Überforderungen hinwegheben soll.

Erschienen in

Design ist okay. Innovationstransfer

Jahr

1998

Autoren

Oliver Gerstheimer, G. Krey, Christian Lupp

Weitere Veröffentlichungen

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